Die Königskobra (Ophiophagus hannah) ist über fast ganz Südostasien (Thailand, Laos, Burma, Vietnam, Malaysia, Indonesien, Kambodscha) bis nach Südchina, Indien und Bangladesch verbreitet.
Königskobras leben in tropischen Regenwäldern, gerne in Gewässernähe, aber ab und an verirrt sich eine Schlange auch in die Nähe von Städten und Dörfern.
Die Königskobra kann eine stattliche Länge von bis zu zu 5,80 m erreichen, die durchschnittliche Länge der Königskobra beträgt 3,80 m bis ca 4,50 m.
Männliche Tiere werden größer als die Weibchen.
Bei Bedrohung kann die Schlange rund ein Drittel ihres Körpers aufrichten und erreicht so eine Höhe bis zu 1,50.
Dann schießt sie blitzschnell nach vorne und beißt zu.
Das Gift der Königskobra gehört nicht zu den giftigsten Schlangengiften, doch injiziert sie beim Biß eine Giftmenge die ausreicht 10 Menschen oder einen ausgewachsenen Elefanten zu töten.
Ohne schnellste Behandlung mit einem Antiserum tritt der Tod nach 2-10 Stunden durch Atemlähmung oder Herzinfarkt ein.
Königskobras sind tagaktiv und ernähren sich hauptsächlich von anderen Schlangen, im Notfall auch von Echsen und Nagern.
Sie gelten als scheu und nicht aggressiv, doch treibt man sie in die Enge wird sie auf Konfrontation gehen.
In vielen Ländern Südostasiens gilt die Königskobra als heilig und wird von lokalen Schlangenkulten verehrt.
Seltsamerweise kommt es bei sogenannten Schlangentänzen von Schlangenpriesterinnen, die im Verlauf des kultischen Tanzes die gefährliche Königskobra auf den Mund küßt nur äußerst selten zu Unfällen.
In Gefangenschaft gehaltenen Königskobras können sehr zahm werden.
Picture: "Koenigskobra Ophiophagus Hannah"
Photo Name: koenigskobra-ophiophagus-hannah - Koenigskobra Ophiophagus Hannah
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